Montag, 28. April 2014

Die Kamera lügt.

Ich wurde neulich aufgefordert, einige Sätze zu dem Satz zu schreiben: Die Kamera lügt. Mir fiel alles und nichts ein. Seitdem stolpere ich immer mal wieder über das Thema und komme wieder zu neuen Meinungen. Sie lügt ja irgendwie schon. Aber auch nicht immer. Ist Lügen denn immer etwas Schlechtes? Was meint ihr?

Kommentare:

  1. Das ist ein interessantes Thema! Ich würde sagen, wenn man von den Medienbildern ausgeht, dann ist nicht so sehr die Kamera die Lügnerin, sondern Photoshop. Es ist immer wieder interessant wie ein Bild wirken kann, nur alleine durch das Auswählen eines bestimmten Blickwinkels. Das ist wirklich ein umfangreiches Thema!

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  2. ... meine Kamera wählt aus, reißt aus dem Kontext, setzt in Szene, macht Kleines größer, Großes kleiner. Ob das lügen ist? sie ist eben ein Auge, durch das Wirklichkeit in Abbild verwandelt wird. Lieben Gruß – Lyra

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  3. die frage ist ziemlich hart
    aber ich glaube berechtigt
    ich bin nicht der meinung, dass die kamera lügt
    wenn dann eher der mensch dahinter
    aber dem kann man auch keinen vorwurf machen - finde ich
    wenn man ein bild nüchtern betrachtet ist es eine sehr rational und zweidimensionale sache

    ich mag die frage auf jeden fall und denke weiter
    alles weitere was man darin sieht ist interpretation und verknüpft mit der eigenen gefühlslage und persönlichen erfahrungen

    z.b. plattenbauten sind für viele nichts schönes
    aber es gibt unglaublich schöne fotos von plattenbauten
    ich sehe darin sehr viel ästhetik und poesie
    das sage ich als architekt
    einer der jahrelang darin gewohnt hat sieht das wohl total anders
    ist das foto noch so schön

    ich glaube man sieht in einem bild immer was man sehen will
    und man verknüpft es unterbewusst immer mit sich und seiner situation

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  4. die Kamera sieht nicht wie das Auge. darüber stolpere ich immer wieder.

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